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Langsam regt sich auch in Großbritannien die wiederaufkeimende Freiheit der Grundrechte – doch davon merken öffentlich auftretende Prediger noch kaum etwas. Eine Flut von Verhaftungen christlicher Leiter erregte letzten Monat laute Kritik. Höhepunkt war die gewaltsame Verhaftung eines 71-jährigen Großvaters in Uxbridge. Aber er hatte ja auch ein schwerwiegendes Verbrechen begangen: Schließlich könnten seine Aussagen ja jemanden beleidigt haben.

Bereits seit 35 Jahren lebt und lehrt John Sherwood als Pastor im Norden Londons. Er sieht es als Teil seiner von Gott gegebenen Berufung, auch außerhalb der Kirche zu den Menschen zu predigen. Zentraler Bestandteil seines Glaubens und seiner Aufgabe ist es, die Lehren der Heiligen Schrift zum Ausdruck zu bringen. Doch genau das wurde ihm jetzt zum Verhängnis, weil er – laut Ansicht der Polizei – „beleidigende Wörter“ verwendet hat, die geeignet sind „Belästigung, Lärm oder Bedrängnis“ bei anderen auszulösen“ und daher aufgrund des berüchtigten Public Order Acts festgenommen wurdee. Sherwood weist die Vorwürfe entschieden zurück: „Ich habe nur das gesagt, was die Bibel auch sagt – ich wollte niemanden verletzen oder Anstoß erregen.” Er hatte aus der Schöpfungsgeschichte zitiert: „Als Mann und Frau schuf er sie“ Aufgrund dieser Bibelaussage hält Sherwood die Ehe für eine Verbindung ausschließlich zwischen Mann und Frau – eine Ansicht wie sie auch jeder fünfte Brite vertritt. Im Rahmen des Polizeiverhörs wurde der 71-Jährige auch darüber ausgefragt, was er tun würde, wenn eines seiner Kinder schwul wäre.

Diesen Kommentar schreibt Lois McLatchie in der Zeitschrift The Critic. Lesen Sie den Rest ihres Beitrags auf Englisch hier.

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