GENF (29. September 2020) – Im Rahmen der 45. Sitzung des Menschenrechtrats in Genf gab die Menschenrechtsorganisation ADF International eine Erklärung zum Lebensschutz in Kenia ab. Dabei wurde besonders hervorgehoben, dass die Müttersterblichkeit über die letzten zwei Jahrzehnte auf die Hälfte reduziert wurde, ohne dass dafür dem internationalen Druck, Abtreibung zu legalisieren, nachgegeben werden musste. Die kenianische Verfassung schützt das Recht auf Leben sowohl der Mutter als auch des Kindes.

„Menschenrechte gelten für alle Mitglieder der Menschheitsfamilie und zwar unabhängig von ihrem Alter. Es gibt im Völkerrecht kein Recht auf Abtreibung. Wir begrüßen die Entscheidung Kenias, das „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod zu schützen und dieses Recht noch stärker vor Anfeindungen zu bewahren.“ Damit bestätigt Kenia im Einklang mit der kenianischen Verfassung die Position, dass Frauen und Kinder vor Abtreibung geschützt werden müssen, außer wenn in Extremsituationen etwa das Leben der Mutter in Gefahr ist.

„Wir bitten die Regierung, weiterhin dem Druck von außen zu widerstehen, ihre Position nicht abzuändern und alle Mühe auf sich nehmen, um jeder Frau während und nach der Schwangerschaft Zugang zu den nötigen Hilfsmitteln zu ermöglichen. Kenia konnte die Müttersterblichkeit über die letzten zwei Jahrzehnte um die Hälfte reduzieren und zwar mit lebensbejahenden, innovativen Maßnahmen für Mütter und ihre Kinder wie etwa einer kostenlosen Schwangerschaftsbetreuung. Wir wünschen dem Land weiterhin viel Erfolg auf ihrem Weg, das Leben zu schützen,“ sagte Lois McLatchie, Rechtsberater für ADF International bei den Vereinten Nationen in Genf.

Pro-Life-Gesetze in Afrika

Laut einer aktuellen Studie sind 85% der Bevölkerung in Kenia gegen eine Legalisierung von Abtreibung und unterstützen die aktuelle Rechtslage. Internationale Organisationen und Abtreibungsanbieter übten zuletzt zunehmend Druck auf Kenia aus und forderten das afrikanische Land dazu auf, Abtreibung trotz der ablehnenden Haltung der Bevölkerung zu legalisieren. Derzeit schützt die kenianische Verfassung das Recht auf Leben ab der Empfängnis.

Lesen Sie die den Bericht von ADF International über internationale Organisationen, die Abtreibungen legalisieren wollen und rechtswidrig Druck ausüben.

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