Gebetsaktion zur Fastenzeit 2021

„Auf deine Hilfe hoffe ich, HERR.“

1.Genesis 49,18

Gemeinsam für Christen in Bedrängnis fasten und beten

Gebetsaktion zur Fastenzeit 2021

„Auf deine Hilfe hoffe ich, HERR.“

Gemeinsam für Christen in Bedrängnis fasten und beten

Fastenaktion

Gemeinsam fasten und beten

Die 40 Tage vor Ostern laden ein, nicht nur auf Dinge zu verzichten, sondern auch dazu, sich zu erneuern. Indem wir fasten und beten, kommen wir zur Ruhe und richten unseren Blick auf das Wesentliche. Das Gebet spielt dabei eine zentrale Rolle. Es verändert uns und unsere Realität im besten Sinne. Das gilt auch für unsere konkreten juristischen Anliegen. Wir laden Sie ein, mit uns eine Woche lang jeweils für einen anderen Fall oder ein anderes Anliegen zu beten.

Beten / Fasten / Helfen

Die drei Elemente der Fastenzeit

JETZT MITMACHEN

1. WOCHE DER FASTENZEIT

Mittwoch 17.02. – Samstag 20.02.

Schutz vor Zwangsbekehrung

Seit vier Monaten ist Jagra Kashyap teilweise taub. Ein Mob von etwa 60 Extremisten stürmte an jenem Morgen sein Haus. Gewaltsam wollten sie ihn und seinen Sohn dazu bringen, dem Christentum abzuschwören. Schwere Schläge prasselten auf den Rücken seines Sohnes ein. Er selbst wurde solange geschlagen, bis er aus dem Ohr blutete. Die Schäden an seinem Gehör sind irreparabel. Gewalttätige Übergriffe sind für Christen in Chhattisgarh, Indien, kein Einzelfall. Fast täglich werden sie zu Opfern organisierter Gewalt. Mit ADF International verbündete Anwälte setzen sich vor Gericht dafür ein, dass der Familie Kashyap Gerechtigkeit widerfährt.

Wir beten dafür, dass die Gerichte in Indien der bestehenden Gesetzgebung folgen, um die Praxis der Zwangsbekehrung zu beenden. Und für ihren Mut, dem Druck extremistischer Gruppen standzuhalten.

2. WOCHE DER FASTENZEIT

Sonntag 21.02. – Samstag 27.02.

Große Gefahr für Christen in Nigeria

Feiertage können für Christen in Nigeria eine besonders gefährliche Zeit bedeuten. Am vergangenen Weihnachtsabend griff die terroristische Gruppe Boko Haram mehrere christliche Dörfer an. Sieben Menschen würden dabei getötet und sieben weitere entführt. Im Jahr zuvor enthaupteten Terroristen am ersten Weihnachtstag 11 Christen und veröffentlichten ein Video davon. Am Palmsonntag 2019 wurde im Bundesstaat Nassarawa eine Taufe gestürmt, bei der 17 Christen getötet wurden. Kurz danach wurden 13 Jugendliche bei einer Prozession am Ostersonntag gezielt überfahren. In den letzten Jahren wurden als Folge der Gewalt gegen Christen 13.000 Kirchen geschlossen oder zerstört. ADF International setzt sich vor Ort und auf internationaler Ebene dafür ein, dass die Verfolgung von Christen in Nigeria sofort gestoppt wird.

Wir beten für alle, die aufgrund ihres Glaubens von gewalttätigen Angriffen betroffen sind. Wir beten dafür, dass Regierungen sich stärker für den Schutz religiöser Minderheiten und ihr Grundrecht auf Glaubensfreiheit einsetzen.

3. WOCHE DER FASTENZEIT

Sonntag 28.02. – Samstag 06.03.

Schutz für Indiens Mädchen

In Indien „verschwinden“ Millionen von Mädchen bevor sie zur Welt kommen. Während die Geburt eines Sohnes als Fest gefeiert wird, stellt ein Mädchen für die eigene Familie oft eine unerwünschte finanzielle Belastung dar. Frauen unterliegen einem enormen Druck, keine Mädchen zur Welt zu bringen. Obwohl vorgeburtliche Geschlechtsbestimmung gesetzlich verboten ist, sind gezielte Abtreibungen von Mädchen nach wie vor weit verbreitet. ADF India hat die „Vanishing Girls“- Kampagne ins Leben gerufen, um Indiens ungeborene Töchter zu schützen. Die Kampagne soll dazu beitragen, dass bestehende Gesetze bekannt und befolgt werden. Außerdem schult das juristische Team ein Netzwerk von Anwälten und informiert die Frauen über ihre Rechte.

Wir beten für den weltweiten Schutz der Verletzlichsten. Wir beten für einen Wandel in der Gesellschaft, damit jedes Leben in seiner ganzen Würde wertgeschätzt wird.

4. WOCHE DER FASTENZEIT

Sonntag 07.03. – Samstag 13.03.

Gebetsverbot für Frauen in Not

Nachdem eine Pro-Life-Gruppe in Pforzheim, Deutschland, eine stille Mahnwache vor einer Beratungsstelle für Schwangerschaftsabbruch abgehalten hatte, verhängte die Stadt eine Gebetsverbot rund um die Beratungsstelle. Den Helfern ist es nun untersagt, im Umfeld des Eingangsbereiches zu beten. Ähnliche Regelungen gibt es bereits in England und in den Niederlanden. Der Versuch, Frauen in Krisensituationen zu helfen und ihnen eine echte Wahl zu ermöglichen, wird zunehmend von örtlichen Behörden behindert. ADF International unterstützt nicht nur den Fall in Deutschland, sondern auch ähnliche in ganz Europa.

Wir beten für alle, die sich für schutzbedürftige Frauen und Babys einsetzen. Vor allem für Pro-Life-Engagierte, die Menschen in Not ihre Unterstützung anbieten.

5. WOCHE DER FASTENZEIT

Sonntag 14.03. – Samstag 20.03.

Glaubensfreiheit in Russland

Vitaliy Bak ist Leiter einer Baptistengemeinde in Werchnebakanski in Russland. Sein Haus, in dem sich die Gemeinde zu Gottesdienst und Gebet versammelte, wurde nach mehreren Razzien von den russischen Behörden versiegelt. Sie beschuldigten die Gemeinschaft, unrechtmäßig Wohneigentum für religiöse Zwecke zu verwenden. ADF International reichte den Fall beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ein. Ein positives Urteil könnte wegweisend sein für die vielen christlichen Kirchen, die in manchen Regionen Russlands unter Diskriminierung leiden. Russland muss allen Bürgern das von der Verfassung geschützte Recht auf Glaubensfreiheit gewähren.

Wir beten für Vitaly und die vielen andere Christen, die ihren Glauben nicht frei und in Sicherheit ausleben können.Wir beten auch für Parlamentarier und Regierungen, dass sie das Recht auf Glaubensfreiheit wahren und schützen.

6. WOCHE DER FASTENZEIT

Sonntag 21.03. – Samstag 27.03.

Für die nächste Generation

Die Areté Academy von ADF International spricht junge Christen an, die sich und ihre Überzeugungen in Gesellschaft und Politik einbringen möchten. Das einwöchige Intensivprogramm bietet Ausbildung, Unterstützung sowie Vernetzung und umfasst Schulung in Politik, Recht, Medien und geistliche Vertiefung. Durch das Alumni-Netzwerk erhalten die Absolventen nicht nur Zugang zu dem weltweiten Netzwerk, sondern unterstützen sich auch gegenseitig im Einsatz für den Schutz von Grundrechten und Menschenwürde. Während Lockdowns und Reisebeschränkungen im Moment eine Herausforderung für die Organisation von Schulungen und Events darstellen, konzentrieren wir uns umso mehr auf die Online Vernetzung. So bauen wir weiterhin wichtige Beziehungen auf. Die Bewerbungen für zukünftige Akademien werden fortgesetzt und so weltweit junge Menschen gefördert, die die Gesellschaft auf Basis des christlichen Menschenbildes mitgestalten werden.

Wir beten dafür, dass trotz der momentanen Einschränkungen überall auf der Welt Menschen von neuem für christliche Werte einstehen. Wir beten für alle bisherigen und künftigen Teilnehmer der Areté Academy, dass es ihnen gelingt, die Gesellschaft von morgen mitzugestalten.

7. WOCHE DER FASTENZEIT

Sonntag 28.03. – Samstag 03.04.

Gerechtigkeit für Missionare in der Türkei

Am 12. Oktober 2018 kam Pastor Andrew Brunson frei. Türkische Behörden hatten ihn aufgrund sei- nes christlichen Glaubens inhaftiert. Bereits am darauffolgenden Morgen nahm man den kanadisch- amerikanischen Christ David Byle in Ankara fest. Er wurde über Nacht festgehalten und dann aufgefordert, das Land zu verlassen. Für Byle keine neue Situation. Im Laufe seiner zwei Jahrzehnte währenden Missionstätigkeit in der Türkei sah er sich mit einer ganzen Reihe kurzfristiger Festnahmen, Verhören und drei versuchten Abschiebungen konfrontiert. Die Behörden bestehen nun darauf, dass er eine „Bedrohung der Ordnung und Sicherheit“ sei und verbieten ihm die erneute Einreise. ADF International setzt sich für Byle und seine Familie vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ein.

Wir beten für alle Christen, die das Evangelium auch unter schwierigen Bedingungen mit anderen teilen. Wir beten dafür, dass die Gerichte den Missionarsfamilien Gerechtigkeit und Frieden gewähren.

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Drei Möglichkeiten aktiv zu werden

B E T E N

Bitte schließen Sie den Schutz menschlichen Lebens, weltweite Religions- und Gewissensfreiheit, sowie Ehen und Familien in Ihre Gebete ein.

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G E B E N

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Setzen Sie sich ein

Bitte setzen Sie sich gemeinsam mit uns für bedrängte Christen, Gewissens- und Glaubensfreiheit weltweit ein. Als rein spendenfinanzierte Organisation sind wir auf Partner wie Sie angewiesen. Schon 35, 75 oder sogar 100 Euro monatlich machen einen gewaltigen Unterschied.

Spenden an gemeinnützige Organisationen in der EU können in Deutschland steuerlich geltend gemacht werden. Ihre Spende fließt in unsere laufende weltweite Arbeit für Redefreiheit, Schutz des Lebens, Ehe und Familie und Glaubensfreiheit. Sie finden unsere vollständige Datenschutzerklärung hier.

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